Altenfasnet 2005
                                                            
Mit Schwung und Witz moderierte d`Luitgardt vom Schlößleweg die beschwingte Altenfasnet im „Reiter“. Zunächst griff d`Rosmarie vom Brunnengässle in ihrem  gelungen „Narreblättle“ als Vumässerin so manches Merkwürdige aus der laufenden Flurneuordnung auf. So konnte sie von einem nun für alle sicher zugeteerten Bombenweg und äußerst zufriedenen Schützen, sowie von einem Biotop welches von der Buchemer Grenze bis ins Deifelsloch an der Heidorfer Grenze reiche, berichten. Da jedoch ein Biotop grundsätzlich dazu neige a Sauerei zu sein, machte sie sich darüber doch erhebliche Sorgen wie auch über die ängstliche Frage ob de Ottel im neuen Wegenetz überhaupt noch zur Jagdhütte finden könne. Stirnrunzeln bereitete ihr auch die zukünftige beklagenswerte Einsamkeit vom Alfons auf seiner langen eintönigen Fuhre im Feißental. So rief sie denn auch alle Rentner dazu auf, bei ihren Spaziergängen das Feißental und damit den gelangweilten Alfons auf seiner Ackermaschine zur Unterhaltung aufzusuchen. Ihrer Rolle als Vumässer entledigt griff d`Rosmarie noch so manche Gegebenheit aus dem Dorfleben auf, so das unendliche Galama, wenn man frühmorgens beim OV den Rathausschlüssel holen will. D`Marie von der Kreizstroß erklärte im Folgenden ganz plausibel warum das Leben eines Mannes von der Jugend bis ins Alter so verschiedene Ausprägungen hat und wie es einem Bäuerle beim Schnellzugfahren ergeht. D`Renate und d`Ilse vom Oberdorf zeigten schließlich in einem von vielen Lachern unterbrochenen Sketch wie es einer längst verstorbenen Nahne ergeht, die aus Wunderfitz nach Jahrzehnten nochmals aus dem Himmel heruntersteigt und ihre Nachkommenschaft besucht. Sie kann ob der verkehrten modernen Welt nur noch mit Grauen den Kopf schütteln, schleunigst wieder zurück gen Himmel ziehen und fassungslos feststellen, dass es heut ja auf Erden noch schlimmer als in der Hölle sei. D `Vroni vum Kirchebachgässle erschien nun alsbald in einem sempffarbenen Outfit , erzählte in unvergleichlichen Art so manchen Sempf über den Sempf an für sich und endete mit dem für Festzelt- und Fasnetbesucher bedeutsamen Fazit: Wer den Sempf nicht ehrt, ist den Halben nicht wert ! D`Renate vom Oberdorf bildete dann mit dem nachahmenswerten Rezept einer katzenmäßigen Aufgehhilfe für einen besonders lockeren Hefekranz den Schlusspunkt eines gelungenen runden Programms.