FRONLEICHNAM

Die 4 Altäre im Jahre 2001
 
FRONLEICHNAM
                              Hochfest des Leibes und Blutes Christi

FRONLEICHNAM ist ein beweglicher Festtag im Jahreskreis. Wird stets  am Donnerstag nach Pfingsten, somit 10 Tage nach Pfingsten gefeiert.

                  Der Name "Fronleichnam" stammt von: "fron" (=Herr), "hehr"
                  (=Lebendiger) "lichnam" (=Leib).

                  An diesem Tag feiern wir, (was am Gründonnerstag nicht so
                  festlich begangen wurde), das Hochfest des Leibes und Blutes
                  Christi (=das letzte Abendmahl)! Jesus hat dabei seinen
                  Jüngern (und somit uns) kostbares überlassen. Nämlich den
                  lebendigen Leib des Herren (so auch die Übersetzung des
                  Wortes "Fronleichnam") in Form des Brotes ( Hostie ) und des
                  Weines. Dieser Tag ist das Fest des Leibes und Blutes Christi.
                  Um die Anwesenheit Jesu in Gestalt von Brot und Wein (bei
                  jeder Messe) wird zu Fronleichnam besonders gedacht!

                       Um 1200 zeigte man erstmalig in einer Eucharistiefeier
                       verwandeltes Brot. 
                       1264 schrieb Papst Urban IV. dieses Fest für die gesamte
                       Kirche fest. 
                       1317 durch Papst Johannes XXII wurde das Fest in die
                       Praxis umgesetzt, der Donnerstag (=Tag nach der Oktav
                       des Pfingstfestes) gewählt. 

                  Seine Beliebtheit verdankt dieses Fest vor allem der
                  Sakramentsprozession.

                  . 
                  PROZESSION:

                  1277 ist eine solche in Köln bezeugt, andere Städte folgten
                  nach. Nach dem Konzil von Trient ist die Prozession eine
                  Demonstration der katholischen Glaubensfreude.
                  Fronleichnams-Prozessionen finden anschließend an die
                  Messe statt.

                  Bei der Prozession  trägt der Priester die Monstranz (die die
                  Hostie beinhaltet und somit den Leib des Herren) die ganze Zeit
                  hocherhoben. Das Volk im Zuge hinterher. Es werden hierbei 4
                  prov. aufgebaute (in alle 4 Himmelsrichtungen ausgerichtete)
                  Altäre angegangen.
                  Bei jedem Altar wird das Evangelium verkündet, Fürbitten
                  gesprochen und der Priester gibt den Segen. Die 4 Richtungen
                  erinnern an die 4 Himmelsrichtungen.