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Die Gründung von Thalheim kann um das Jahr 750 als fränkische Wehrbauernsiedlung im alemannischen Scherragau angenommen werden. Urkundlich erwähnt wird Thalheim erstmals im Jahre 1242 anlässlich einer Güterschenkung von Kloster Wald an das Kloster Reichenau. Die Ortsherrschaft haben zunächst die Rohrdorfer Grafen inne. Ab dem 13.Jahrhundert liegt die Ortsherrschaft bei den Grafen von Sigmaringen. Ab 1535 sind dies die Hohenzollern als österreichische Lehensträger. Umgeben vom badischen "Ausland" spielt Thalheim bis zur Kreisreform 1973 als hohenzollerisch-sigmaringerische Exklave eine Sonderrolle. Auch nach der Kreisreform bleibt Thalheim im Kreis Sigmaringen und kann somit heute auf rund 750 Jahre Zugehörigkeit zur "Herrschaft Sigmaringen" verweisen. Die selbständige Gemeinde Thalheim wurde im Jahre 1975 Ortsteil der Gesamtgemeinde Leibertingen. |
| Als selbständige Pfarrei gehörte Thalheim bereits 1275 zum Landkapitel Laiz-Sigmaringen. Das ehemalige Pfarrhaus im Unterdorf wurde um 1740 als Jagdschlösschen von Fürst Josef Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen als schlichter, zweigiebliger Bruchsteinbau erbaut. Die Pfarrkirche St.Laurentius wurde 1841-1843 im Mitteldorf erbaut. Sie prägt in ihrem neugotischen Stil gemeinsam mit dem 1844 erbauten Rathaus wesentlich das Bild des Ortsmittelpunktes. Auf dem Friedhof im Oberdorf steht noch der wuchtige, quadratische Turm der ursprünglichen Pfarrkirche. Der ehemals zinnengekrönte Turm dient heute als Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege. | ![]() |
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DAS HOHENZOLLERNLIED
1 Nicht weit von Württemberg und Baden, von Bayern und der schönen Schweiz, da ragt ein Berg aus goldnen Saaten, den man den Hohenzoller nennt. Er schaut herab so stolz und kühn auf alle, die vorüberziehn an Hohenzollerns steilen Felsen, wo unverzagt die Eintracht ruht ! 2 Von diesem Berg da geht die Sage, die sich ins ganze Land erstreckt, und mancher Vater kennt die Klage, die sich auf seinen Sohn erstreckt; Man nahm ihn fort ins ferne Land - das Liebchen glaubt , er sei verbannt - von Hohenzollerns steilen Felsen, wo unverzagt die Eintracht ruht ! 3. Doch kommt die langersehnte Stunde, die uns zur Heimat wieder ruft, dann jauchzen wir mit frohem Munde dem schönen Hohenzollern zu ! Wir rufen aus: Oh Heimatland, wie ist mein Herz an dich gebannt, an Hohenzollerns steilen Felsen, wo unverzagt die Eintracht ruht ! |
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© Katholisches Bildungswerk Thalheim/Altheim - letzte Änderung: 13.07.01