Die neu erstellte Kläranlage am Thalheimer Rainenberg |
TAG DER OFFENEN
TÜR
Erneuerung der Abwasserbeseitigungsanlagen in Thalheim und Altheim |
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Bürgermeister
Armin Reitze
begrüßt die Gäste im aufgestellten Rundzelt |
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RP Tübingen: Herr Wolf Planungsbüro: Herr Hertkorn |
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Klärwärter Adolf von Briel |
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Wasserwirtschaftsamt : Herr Ader |
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| Ausgangssituation:
„Die Sammelkläranlage Leibertingen-Thalheim ist überlastet und entspricht weitestgehend nicht den mehr den anerkannten Regeln der Abwassertechnik ...“ - dieser Satz aus einer öffentlich rechtlichen Vereinbarung mit dem Landratsamt Sigmaringen vom Dezember 1995 – der für die damalige Kläranlage in Altheim genauso gilt - spiegelt die Ausgangslage für das wohl größte kommunale Investitionsvorhaben der vergangen Jahre wieder. Eine weitere bauliche Entwicklung war nur möglich, wenn dieses Abwasserproblem gelöst werden konnte. Aufgabenstellung Die zitierte Ausgangssituation machte es erforderlich, die Abwasserbeseitigungsanlagen für die rd. 240 Einwohner in Altheim und rd. 630 Einwohner in Thalheim auf einen aktuellen Stand zu bringen. Verschiedenste Überlegungen wurden angestellt, wie die Abwasserbeseitigung organisiert werden könnte (verschiedene Kläranlagentypen, Anschluß an bestehende Anlagen). Lösung Ergebnis dieser Überlegungen ist nunmehr die neue Sammelkläranlage im Gewann „Simmental“ in Thalheim mit vorgeschaltetem Regenüberlaufbecken
Regenüberlaufbecken in Thalheim und die Pumpstation mit Regenüberlaufbecken in Altheim. Die vorhandenen Kläranlagen in Thalheim und Altheim wurden abgebaut, die Betriebsflächen rekultiviert. Das Abwasser aus Thalheim läuft weiterhin im freien Gefälle zur Kläranlage, während das Abwasser aus Altheim mittels eines Pumpwerks „über den Berg“ gefördert wird. Diese Anlagen entsprechen den heute gültigen Anforderungen an eine geordnete Abwasserbeseitigung und leisten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Kosten Allein für das Kläranlagenbauwerk in Thalheim lagen erste Kostenschätzungen bei 3,95 Mio. DM an Baukosten. Nach Ausschreibung der ersten Gewerke war eine Reduzierung der Gesamtkosten auf ca. 3,53 Mio. DM absehbar. Auf Basis dieses Betrages wurde dann auch eine Landeszuwendung bewilligt. Pumpwerk Altheim mit Druckleitung und Hauptsammler Thalheim mit Regenüberlaufbauwerk wurden als weitere Bauabschnitte mit geschätzten Kosten von 1,48 bzw. 1,71 Mio. DM in Angriff genommen, so dass sich die Kostenschätzungen auf insgesamt 6,72 Mio. DM beliefen. Hierauf wurden Mittel aus dem Förderprogramm Wasserwirtschaft mit insgesamt 5,37 Mio. DM bereitgestellt, so dass sich ein Eigenmittelbedarf von 1,35 Mio. DM errechnete. In der Endabrechnung der Maßnahmen zeigte sich insgesamt sogar eine erfreuliche Reduzierung der ursprünglich angenommenen Kosten mitfolgenden Ergebnissen: [in DM]
Kosten Zuwendung
Eigenanteil
Insgesamt zeigt sich, dass eine solche
Maßnahme aus Eigenmitteln der Gemeinde nicht finanzierbar wäre.
Die bewilligten Landeszuwendungen (im Durchschnitt rd, 78 %) haben die
Lösung der Abwasserproblematik erst möglich gemacht und bieten
somit erst die Chance eine umweltgerechte Abwasserbeseitigung auch in ländlich
Strukturierten Räumen mit ihren infrastrukturellen Nachteilen zu gewährleisten.
Insofern gilt allen Behörden, die an der Genehmigung und Planung dieser
Maßnahme und an der Bewilligung der Fördermittel mitgearbeitet
haben unser besonderer Dank.
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| Im Herbst 2000 geht die neue Kläranlage am Rainenberg mit 3 Reinigungsstufen in Betrieb | Bereits einige Wochen zuvor wurde das Altheimer Abwasser über eine Pumpleitung eingeleitet | |
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| Ein Damm sperrt das "Litzelbach-Tal" gegen allfällige Überflutungen ab | ||
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| Südlich neben dem Weg wurde ein Staukanal als Regenüberlaufbecken eingebaut | ||
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| Das renaturierte Gelände der alten Kläranlage | Die alte Kläranlage | |
| Kanalgebühr: 2,10 DM / m³ | Klärgebühr: 3,40 DM / m³ | |
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